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	<title>Kommentare für Schadenfriendly – Whatever you say, it's linguistic.</title>
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	<description>Whatever you say, it's linguistic.</description>
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		<title>Kommentar zu Epochen von vorn und hinten von Kim</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/12/09/epochen-von-vorn-und-hinten/comment-page-1/#comment-203</link>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 07:47:11 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, danke dafür, so weit ging mein Horizont nicht :) Da kann ich auch noch anführen, dass man auch auf Schwedisch &quot;det tjugonde århundradet&quot; (20. Jh.) etc. sagen kann – aber andersrum hört man viel häufiger.
Auch die Überlegungen zur Null sind sehr interessant...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, danke dafür, so weit ging mein Horizont nicht :) Da kann ich auch noch anführen, dass man auch auf Schwedisch &#8220;det tjugonde århundradet&#8221; (20. Jh.) etc. sagen kann – aber andersrum hört man viel häufiger.<br />
Auch die Überlegungen zur Null sind sehr interessant&#8230;</p>
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		<title>Kommentar zu Epochen von vorn und hinten von Gregor</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/12/09/epochen-von-vorn-und-hinten/comment-page-1/#comment-202</link>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 07:36:33 +0000</pubDate>
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		<description>Im Chinesischen ist es so wie im Deutschen: shíjiǔ shìjì 十九世纪 (wörtl. „zehn-neun [=19] Jahrhundert“) „19. Jahrhundert“ und liùshí niándài 60年代 „60er Jahre“.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Chinesischen ist es so wie im Deutschen: shíjiǔ shìjì 十九世纪 (wörtl. „zehn-neun [=19] Jahrhundert“) „19. Jahrhundert“ und liùshí niándài 60年代 „60er Jahre“.</p>
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		<title>Kommentar zu Epochen von vorn und hinten von Kristin</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/12/09/epochen-von-vorn-und-hinten/comment-page-1/#comment-197</link>
		<dc:creator>Kristin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 12:45:17 +0000</pubDate>
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		<description>Netter Hinweis :) Mich irritiert die deutsche Jahrhundertzählung re-gel-mäßig. Also, jedes einzelne Mal, wenn sie auftaucht. Muss immer kurz überlegen, ob ich die Zahl schon nach unten korrigiert habe oder nicht ...
Habe grade mal versucht herauszubekommen, wie die Schweden auf ihre Zählung kamen - &quot;unsere&quot; scheint ja doch die traditionelle zu sein (Jahr 1 bis Jahr 100: 1. Jahrhundert, ...), denn auf Schwedisch muss es natürlich ein &lt;a href=&quot;http://sv.wikipedia.org/wiki/000-talet&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;000-talet&lt;/a&gt; geben, ein nulltes Jahrhundert konnte es aber bei Einführung der Zählweise gar nicht geben, weil das Konzept der Null noch nicht/kaum verbreitet war. Es muss also in Skandinavien mal irgendeine Art der Reform gegeben haben (oder man hat gleich bei Einführung des Konzepts was verändert). &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Century#Alternative_naming_systems&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; wird leider auch nur erwähnt, wie es funktioniert, aber nicht, seit wann. Wer weiß, vielleicht hat es was mit der späten Übernahme des Gregorianischen Kalenders zu tun?
Übrigens sind &lt;em&gt;19. Jahrhundert&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;1800-talet&lt;/em&gt; nicht ganz deckungsgleich: Das 19. Jahrhundert geht von 1801 bis 1900, das 1800-talet von 1800 bis 1899 ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Netter Hinweis :) Mich irritiert die deutsche Jahrhundertzählung re-gel-mäßig. Also, jedes einzelne Mal, wenn sie auftaucht. Muss immer kurz überlegen, ob ich die Zahl schon nach unten korrigiert habe oder nicht &#8230;<br />
Habe grade mal versucht herauszubekommen, wie die Schweden auf ihre Zählung kamen &#8211; &#8220;unsere&#8221; scheint ja doch die traditionelle zu sein (Jahr 1 bis Jahr 100: 1. Jahrhundert, &#8230;), denn auf Schwedisch muss es natürlich ein <a href="http://sv.wikipedia.org/wiki/000-talet" rel="nofollow">000-talet</a> geben, ein nulltes Jahrhundert konnte es aber bei Einführung der Zählweise gar nicht geben, weil das Konzept der Null noch nicht/kaum verbreitet war. Es muss also in Skandinavien mal irgendeine Art der Reform gegeben haben (oder man hat gleich bei Einführung des Konzepts was verändert). <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Century#Alternative_naming_systems" rel="nofollow">Hier</a> wird leider auch nur erwähnt, wie es funktioniert, aber nicht, seit wann. Wer weiß, vielleicht hat es was mit der späten Übernahme des Gregorianischen Kalenders zu tun?<br />
Übrigens sind <em>19. Jahrhundert</em> und <em>1800-talet</em> nicht ganz deckungsgleich: Das 19. Jahrhundert geht von 1801 bis 1900, das 1800-talet von 1800 bis 1899 ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lieber Gruss von Wiyono</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2009/05/12/lieber-gruss/comment-page-1/#comment-188</link>
		<dc:creator>Wiyono</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 21:27:15 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Schonen Tag noch&quot; ist Akkusativ, kurz von &quot;ich Wunsche dir einen schönen Tag noch&quot;, ich komme aus Indonesien, aber mein Lehrer hat gesagt so....

Hehehee..
LG
Wiyono</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Schonen Tag noch&#8221; ist Akkusativ, kurz von &#8220;ich Wunsche dir einen schönen Tag noch&#8221;, ich komme aus Indonesien, aber mein Lehrer hat gesagt so&#8230;.</p>
<p>Hehehee..<br />
LG<br />
Wiyono</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Englische Morphologie von Andrei.</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/12/04/englische-morphologie/comment-page-1/#comment-185</link>
		<dc:creator>Andrei.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 14:48:35 +0000</pubDate>
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		<description>I agree with you. But it has its sources and reasons...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>I agree with you. But it has its sources and reasons&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu In Schweden duzen sich alle von stef</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/10/18/in-schweden-duzen-sich-alle/comment-page-1/#comment-171</link>
		<dc:creator>stef</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 20:32:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das mit dem &quot;Du&quot; ist etwas, das viele Deutschsprachige an den skandinavischen Ländern fasziniert bzw. manchmal stößt es auch auf Unverständnis. Wir scheinen Liebhaber von hierarchischen Strukturen auch in unserem Sprachgebrauch zu sein, in Schweden beispielsweise ist dies generell viel abgeschwächter. Da redet man seinen Vorgesetzten oder Professoren auf der Uni schlicht und einfach mit dem Vornamen und natürlich mit &quot;Du&quot; an. Das finden viele meiner Freunde und Bekannten kurios, denn bei uns würde sich das wohl niemand trauen. Nur in Schweden ist das eben keine Sache von &quot;sich trauen&quot;, sondern eben völlig normal. Außerdem erleichtert es ein wenig das Lernen der Sprache, wenn man sich nur eine Form merken muss ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das mit dem &#8220;Du&#8221; ist etwas, das viele Deutschsprachige an den skandinavischen Ländern fasziniert bzw. manchmal stößt es auch auf Unverständnis. Wir scheinen Liebhaber von hierarchischen Strukturen auch in unserem Sprachgebrauch zu sein, in Schweden beispielsweise ist dies generell viel abgeschwächter. Da redet man seinen Vorgesetzten oder Professoren auf der Uni schlicht und einfach mit dem Vornamen und natürlich mit &#8220;Du&#8221; an. Das finden viele meiner Freunde und Bekannten kurios, denn bei uns würde sich das wohl niemand trauen. Nur in Schweden ist das eben keine Sache von &#8220;sich trauen&#8221;, sondern eben völlig normal. Außerdem erleichtert es ein wenig das Lernen der Sprache, wenn man sich nur eine Form merken muss ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mit den Händen reden von Lisa</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2009/07/12/mit-den-handen-reden/comment-page-1/#comment-170</link>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 12:31:30 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Beitrag, ich muss gestehen ich nehme meine bildliche Untermalung während des Redens oft nicht wahr, wenn man sich mal selbst beobachtet ist das aber eigentlich ganz spannend. 

Und ich möchte darauf hinweisen, dass ich mit meinem &lt;a href=&quot;http://www.baldur-garten.ch/index.jsf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Pflanzen&lt;/a&gt; rede und mir den Unterton verbitte ;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Beitrag, ich muss gestehen ich nehme meine bildliche Untermalung während des Redens oft nicht wahr, wenn man sich mal selbst beobachtet ist das aber eigentlich ganz spannend. </p>
<p>Und ich möchte darauf hinweisen, dass ich mit meinem <a href="http://www.baldur-garten.ch/index.jsf" rel="nofollow">Pflanzen</a> rede und mir den Unterton verbitte ;).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Keinen Plan, aber erst mal schön standardisieren von Kim</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/04/19/keinen-plan-aber-erst-mal-schon-standardisieren/comment-page-1/#comment-125</link>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 11:30:04 +0000</pubDate>
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		<description>Dass man auch über Identität spricht, wenn man über Dialekte spricht, liegt auf der Hand. Man könnte sogar sagen, Sprachpolitik-Diskussionen sind eine Stellvertreterdiskussion, gerade in der Schweiz. Ich wollte einfach nicht noch ein Fass aufmachen, da es in diesem Blog ja primär um die Sprache als solches gehen soll.

Ich bin derselben Ansicht, was Identitäten und Esperanto betrifft – die Frage ist halt, wie man das grosse Ganze (die Identität als Weltbürger) mit der lokalen Verankerung zusammenbringt. Und da glaube ich eigentlich, dass die Schweiz in Sachen Sprachen vieles richtig macht. Mehrsprachigkeit ist Teil der Schweizer Selbstverständnisses und das öffnet Horizonte und stärkt gleichzeitig die Identität.

Wenn die Welschen merken, dass die Deuschschweizer ein gespanntes Verhältnis zum Hochdeutsch haben, sind sie verärgert, weil sie meinen, &quot;für uns&quot; Hochdeutsch zu lernen. Aber Hochdeutsch hat nun mal eine Sonderrolle (bzw. &quot;Identitäts-Implikationen&quot;), was man daran merkt, dass dann alle gleich extrem sensibel (bis populistisch) werden. Natürlich wäre ein entspannteres Verhältnis wünschenswert, aber so sind nun mal die momentanen Animositäten. Da nützt es auch nichts, wenn einer daherkommt und die Hochdeutschkompetenz der Schweizer runtermacht. Man müsste vermitteln, dass das Hochdeutsche keine Bedrohung für die Identität ist, sondern Teil eines positiven Selbstbewusstseins sein könnte, aber das ist dann eben nicht so einfach. Und darum wird es noch viele aufgeladene Debatten darüber geben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man auch über Identität spricht, wenn man über Dialekte spricht, liegt auf der Hand. Man könnte sogar sagen, Sprachpolitik-Diskussionen sind eine Stellvertreterdiskussion, gerade in der Schweiz. Ich wollte einfach nicht noch ein Fass aufmachen, da es in diesem Blog ja primär um die Sprache als solches gehen soll.</p>
<p>Ich bin derselben Ansicht, was Identitäten und Esperanto betrifft – die Frage ist halt, wie man das grosse Ganze (die Identität als Weltbürger) mit der lokalen Verankerung zusammenbringt. Und da glaube ich eigentlich, dass die Schweiz in Sachen Sprachen vieles richtig macht. Mehrsprachigkeit ist Teil der Schweizer Selbstverständnisses und das öffnet Horizonte und stärkt gleichzeitig die Identität.</p>
<p>Wenn die Welschen merken, dass die Deuschschweizer ein gespanntes Verhältnis zum Hochdeutsch haben, sind sie verärgert, weil sie meinen, &#8220;für uns&#8221; Hochdeutsch zu lernen. Aber Hochdeutsch hat nun mal eine Sonderrolle (bzw. &#8220;Identitäts-Implikationen&#8221;), was man daran merkt, dass dann alle gleich extrem sensibel (bis populistisch) werden. Natürlich wäre ein entspannteres Verhältnis wünschenswert, aber so sind nun mal die momentanen Animositäten. Da nützt es auch nichts, wenn einer daherkommt und die Hochdeutschkompetenz der Schweizer runtermacht. Man müsste vermitteln, dass das Hochdeutsche keine Bedrohung für die Identität ist, sondern Teil eines positiven Selbstbewusstseins sein könnte, aber das ist dann eben nicht so einfach. Und darum wird es noch viele aufgeladene Debatten darüber geben&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Keinen Plan, aber erst mal schön standardisieren von Sandro</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/04/19/keinen-plan-aber-erst-mal-schon-standardisieren/comment-page-1/#comment-123</link>
		<dc:creator>Sandro</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 23:38:44 +0000</pubDate>
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		<description>Aber die Frage nach der Identitätsstiftung durch Sprache ist interessant. Man kann nämlich problemlos SOWOHL eine &quot;lokale&quot; (dialektale) Identität haben WIE AUCH eine weitergehende (sei das als Schweizer, als Deutsch-Muttersprachler, als Europäer, als Westler oder, nach Ludwig Zamenhofs Ideal, als Teil der gesamten &quot;Menschenfamilie&quot;)

Gerade im Zusammenhang mit Lokalpatriotismus (FCB-Anhängerschaft lässt grüssen...) und Nationalstolz (erkennbar z.B. an der Wahrnehmung der Rolle der Schweiz im 2. Weltkrieg oder an der täglich vor Mitternacht auf Radio DRS gesendeten Nationalhymne) wird offensichtlich: Das eine schliesst das andere nicht aus. 

Das wurde mir erstmals richtig klar, als ich das bei Zamenhof (oder einem in seiner Tradition stehenden Autoren)  gelesen habe, denn bei den Überlegungen zu Esperanto kommt dem Zusammenhang zwischen Sprache und Identität natürlich eine grosse Bedeutung zu.

Ob nun das (wohl agglutinierende, aber doch sehr europäisch geprägte) Esperanto tatsächlich zur Stiftung einer globalen &quot;Menschheits-Identität&quot; fähig wäre, bezweifle ich, wohingegen diese Sprache als Hauptarbeitssprache in der EU geradezu prädestiniert zu sein scheint.

In der Hoffnung, dass die Menscheit, ob mit oder ohne Esperanto, kapiert, dass sie (zumindest grösstenteils;) aus Menschen besteht und nicht aus &quot;Freund&quot; und &quot;Feind&quot; grüsst aus Basel

Sandro</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber die Frage nach der Identitätsstiftung durch Sprache ist interessant. Man kann nämlich problemlos SOWOHL eine &#8220;lokale&#8221; (dialektale) Identität haben WIE AUCH eine weitergehende (sei das als Schweizer, als Deutsch-Muttersprachler, als Europäer, als Westler oder, nach Ludwig Zamenhofs Ideal, als Teil der gesamten &#8220;Menschenfamilie&#8221;)</p>
<p>Gerade im Zusammenhang mit Lokalpatriotismus (FCB-Anhängerschaft lässt grüssen&#8230;) und Nationalstolz (erkennbar z.B. an der Wahrnehmung der Rolle der Schweiz im 2. Weltkrieg oder an der täglich vor Mitternacht auf Radio DRS gesendeten Nationalhymne) wird offensichtlich: Das eine schliesst das andere nicht aus. </p>
<p>Das wurde mir erstmals richtig klar, als ich das bei Zamenhof (oder einem in seiner Tradition stehenden Autoren)  gelesen habe, denn bei den Überlegungen zu Esperanto kommt dem Zusammenhang zwischen Sprache und Identität natürlich eine grosse Bedeutung zu.</p>
<p>Ob nun das (wohl agglutinierende, aber doch sehr europäisch geprägte) Esperanto tatsächlich zur Stiftung einer globalen &#8220;Menschheits-Identität&#8221; fähig wäre, bezweifle ich, wohingegen diese Sprache als Hauptarbeitssprache in der EU geradezu prädestiniert zu sein scheint.</p>
<p>In der Hoffnung, dass die Menscheit, ob mit oder ohne Esperanto, kapiert, dass sie (zumindest grösstenteils;) aus Menschen besteht und nicht aus &#8220;Freund&#8221; und &#8220;Feind&#8221; grüsst aus Basel</p>
<p>Sandro</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Keinen Plan, aber erst mal schön standardisieren von Kim</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/04/19/keinen-plan-aber-erst-mal-schon-standardisieren/comment-page-1/#comment-121</link>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 16:51:12 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, eher geschickt (bis billig) aus der Affäre gezogen ;) Die ganze Sprachpolitik-, Bildungs- und Identitätspolitik hat ja nichts mehr direkt mit Linguistik zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, eher geschickt (bis billig) aus der Affäre gezogen ;) Die ganze Sprachpolitik-, Bildungs- und Identitätspolitik hat ja nichts mehr direkt mit Linguistik zu tun.</p>
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