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	<title>Schadenfriendly – Whatever you say, it's linguistic. &#187; Sprachwandel</title>
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	<description>Whatever you say, it's linguistic.</description>
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		<title>Gedanken zur Schaffhauser Mundart – Sprachwandel, Dialektverflachung, Variation</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit beschäftige ich mich mit Schweizer Dialekten und im Zuge dessen am Rande auch mit meinem eigenen Dialekt. Ausgehend... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2012/01/12/gedanken-zur-schaffhauser-mundart-%e2%80%93%c2%a0sprachwandel-dialektverflachung-variation/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit beschäftige ich mich mit Schweizer Dialekten und im Zuge dessen am Rande auch mit meinem eigenen Dialekt. Ausgehend davon ein paar Beobachtungen.</p>
<p>Ich bin im Kanton Schaffhausen aufgewachsen und meine Eltern auch. Natürlich bin ich nicht das Mass der Dinge in Sachen Mundart von Schaffhausen, doch der Vergleich älterer Beschreibungen mit der Sprache, die ich spreche, bringt schon, ohne weit in die Tiefe zu gehen, einige Erkenntnisse. Der Kanton Schaffhausen ist ein Zipfel im Nordosten der Schweiz und grenzt an Deutschland. Das Schaffhauserdeutsch gehört zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochalemannisch">Hochalemannischen</a>.</p>
<p>Heinrich Stickelberger hat 1881, also vor 130 Jahren, eine Diss zur Mundart der Stadt Schaffhausen veröffentlicht. Auf S. 3-4 listet er Merkmale der Stadtschaffhauser Mundart auf (erste 9 Punkte; letzte drei nicht auf der Liste):</p>
<ol>
<li><em>ên, ôn > ii, uu: nii, knuu, schtuu, guu, luu</em> &#8216;nehmen, genommen, stehen, gehen, lassen&#8217;
</li>
<li>mittelhochdeutsches (mhd.) <em>ei > aa</em>: <em>Flaasch und Baa und Faasses draa</em> &#8216;Fleisch und Bein und Feisses dran&#8217;
</li>
<li>Standarddeutsch <em>-ung</em> entspreche <em>-ing</em>
</li>
<li>[æ] gebe es nicht, dies sei zu [ɛ:] geworden
</li>
<li>-n sei geschwunden
</li>
<li>o sei offen vor Nasalen, meist auch vor r: <em>Bòmm, Chròòne, bòre, Tòòr</em> &#8216;Baum, Krone, bohren, Tor&#8217;
</li>
<li>Diminuitive auf -ìlì: <em>Fögili, Büsili</em> &#8216;Vöglein, Kätzchen&#8217;
</li>
<li>Dativ des Infinitiv erhalten: <em>z findid, z machid, z tüend, z sind</em> &#8216;zu finden, zu machen, zu tun, zu sein&#8217;
</li>
<li><em>nünt, numme, oo</em> &#8216;nichts, nicht mehr, auch&#8217;
</li>
<li>Ausserdem setzt er den gespannten Vokalen <em>i, u, ü</em> ungespannte Laute gegenüber. Er impliziert, dass dieser Unterschied phonemisch ist, sagt das aber nicht explizit. Er vermerkt dazu (Stickelberger 1881: 51), dass &#8220;die Wenigsten für den Unterschied von i, u, ü und [den abgetönten Varianten] ein Ohr haben&#8221; (was für mich etwas nach &#8220;ich höre es, weil ich erwarte, dass ich es höre&#8221; klingt).
</li>
<li>Die Aussprache von /r/ ist nach Stickelberger (1881: 15) normalerweise Zungenspitzen-r [r], &#8220;individuell&#8221; sei auch uvulares [ʁ] &#8220;häufig&#8221;, doch würden &#8220;ganze Gemeinden […] wegen des gutturalen r verspottet&#8221;.
</li>
<li>Stickelberger (1881: VI) zählt die Diphthonge /ou, øy, ei, o:u, ø:y/ auf (wobei er in Klammern geöffnete Varianten angibt), dazu die &#8220;unechten Diphthonge&#8221; /iə, uə, yə/.
</li>
</ol>
<p>Aus heutiger und persönlicher Sicht kann ich dazu sagen:</p>
<ol>
<li>Solche Formen kommen mir fremd vor. Das Schaffhauser Mundartwörterbuch (ShMwb) bezeichnet sie als &#8220;Relikte&#8221; (S. 24)
</li>
<li>Ich kenne wenige Leute, die /a:/ statt /ai/ sagen. Für mich hatte das immer etwas Archaisches. Es gibt diesen Spruch, <em>D Zaane d Laatere durabschlaapfe</em> &#8216;Die Zaine die Leiter hinuntertragen&#8217;, den ich als Kind eher als Spottvers auffasste. Wanner (1939: 41) verzeichnet in seinem Werk &#8220;Die Mundarten des Kantons Schaffhausen&#8221; schon ein starkes Vordringen des Diphthongs, der damals allerdings im grössten Teil des Kantons noch /ɛi/ lautete.
</li>
<li><em>Ziiting</em> und <em>Orning</em> sage ich nur zum Scherz. Aber Schulkollegen aus Dörfern fern der Stadt sagten solche Dinge. Noch einigermassen lebendig. Aber die meisten haben sich nach meiner Einschätzung auf allgemein Schweizerdeutsches <em>Ziitig</em> und <em>Ornig</em> verlegt.
</li>
<li>Das ist weiterhin so.
</li>
<li>Auch hier keine Veränderung.
</li>
<li>Ich sage <em>Baum, Chróóne, bòre, Tóór</em>, wobei ich mir <em>Tòòr</em> noch vorstellen kann zu sagen, <em>Bòmm</em> und <em>Chròòne</em> nicht. Die klingen in meinen Ohren betont konservativ.
</li>
<li>Die Diminuitive sind bei mir abgetönt, also <em>Büseli</em> und <em>Vögeli</em>. Das <em>-ili</em> ist mir noch in den Ohren, aber ich glaube nicht, dass es überlebt.
</li>
<li>Ich habe schon solche Formen gehört und mich mit Kollegen darüber lustig gemacht. Ausser im Scherz würde ich sie niemals aktiv brauchen. Das ShMwb stellt fest, der Dativ des Infinitivs sei &#8220;in der älteren Mundart lebendig&#8221; (S. 41).
</li>
<li>In meinem Idiolekt heisst das <em>nüüt, nümme, au</em>. <em>Oo</em> kommt mir sehr fremd vor, <em>numme</em> höre ich ab und zu und <em>nünt</em> sage ich vielleicht auch einmal, z.B. wenn ich sehr deutlich sprechen will.
</li>
<li>Dies hat mich überrascht, da ich hier keinen Unterschied empfinde. Auch das ShMwb (S. 32f.) meint, es gebe &#8220;kaum&#8221; einen Unterschied in der Vokalqualität (wie im Standarddeutschen). Wanner (1939: 8) bezeichnet den Unterschied nicht, weil er &#8220;gering und unbestimmt&#8221; sei.
</li>
<li>Ich kenne niemanden, der das /r/ vorne spricht. Ich dachte immer, das hintere, gegen Vokal tendierende /r/ [ʁ? ɣ?] (im Auslaut meines Erachtens [-ɔ]) sei typisch für Schaffhausen (und die Ostschweiz). In der Tat scheint schon ein bis zwei Generationen später das Zungenspitzen-r auf dem Rückzug zu sein: &#8220;[Zäpfchen-r] scheint umsich [sic] zu greifen. In Ra[msen] und Scha[ffhausen] herrscht es vor, in Schl[eitheim] auch.&#8221; (Wanner 1939: 10). Das ShMwb stellt lapidar fest: &#8220;In der Schaffhauser Mundart ist das Zäpfchen-r verbreiteter als das Zungen-r.&#8221; (S. 34).
</li>
<li>Die &#8220;unechten&#8221; Diphthonge (mit Schwa als zweitem Glied) sind auf jeden Fall erhalten. Dass diese nicht monophthongiert sind, ist meines Wissens eines der verbindenden Merkmale des Schweizerdeutschen gegenüber der hochdeutschen Standardsprache. In meinem Idiolekt hingegen ist /ou/ zu /au/ geworden, /ei/ wie /a:/ (siehe oben) zu /ai/, /øy/ zu /ɔi/ – dies alles scheint eine Anpassung ans Hochdeutsche zu sein. Die lange Diphthonge haben sich allerdings als /a:u, ɔ:i/ erhalten (/lau/ vs. /bla:u/). Auch /ai/ hat einen entsprechenden Langdiphthong /a:i/, wie in <em>ma:ijə</em> &#8216;mähen&#8217; den Stickelberger allerdings anders analysiert (mit &#8220;reduziertem i&#8221;) – bei Wanner (1939) entspricht er /ɛ:i/: <em>mɛ:ijə</em> (S. 35).
</li>
</ol>
<p>Fazit: 8½ (7 ganz, 3 teilweise) von 12 Merkmalen, die vor 130 Jahren typisch für den Dialekt der Stadt Schaffhausen waren, kommen mir fremd oder archaisch vor. Weiterhin &#8220;aktuell&#8221; (immer verglichen mit meinem Idiolekt) sind systematische Lautwandel und einzelne Formen. Davon ausgehend drei Gedankengänge.</p>
<p><strong>Verflachung des Dialekts</strong></p>
<p>Der Gedanke liegt beim Betrachten der obigen Liste nahe. Ecken und Kanten des Dialekts werden abgeschliffen, es findet eine Anpassung an die Umgebung statt, hervorstechende Merkmale werden zugunsten weiter verbreiteter Formen aufgegeben. Ich kann nur noch einmal feststellen, womit dies zu tun hat: Früher gab es viel weniger Einflüsse von aussen (Stichworte Migration und Massenmedien). Es sind die Lebensumstände, welche die Sprache formen. Sprachwandel halt.</p>
<p>Mir scheint, dass sich der Schaffhauser Dialekt neben der hochdeutschen Standardsprache vor allem den anderen Ostschweizer Dialekten orientiert hat. Dies mit dem Vorbehalt, dass dies meine persönliche Einschätzung ist, da ich nicht weiss, welche Merkmale seit jeher &#8220;ostschweizerisch&#8221; sind. Ich vermute, es gibt eine Verbandelung der Dialekte von Schaffhausen, Thurgau und St. Gallen (was z.B. die Ostschweizerische Vokalspaltung nahelegt, die grob die Dialekte dieser Kantone gemeinsam haben). Das hiesse, man hat sich v.a. ähnlichen Dialekten angepasst, grenzt sich hingegen jedoch weiterhin bewusst von anderen ab (Zürichdeutsch, Schwäbisch).</p>
<p>Die Tendenz zur Verflachung ist, denke ich, nicht umstritten. Aber es wäre ein falsches Bild, würde man behaupten, dass die Schweizer Mundarten bald zu einem einzigen grossen Brei verschwimmen werden. Denn in Abgrenzung zu anderen beharren wir auf Unterschieden wie dem schaffhauserischen <em>nid</em> (&#8216;nicht&#8217;) oder auf unserm <em>a</em>, das nach der Überzeugung der SchaffhauserInnen nicht so hell ist wie das in St. Gallen und nicht so dunkel wie das in Zürich.</p>
<p>Das Schaffhauser Mundartwörterbuch stellt ebenfalls eine &#8220;Tendenz zur Uniformierung&#8221; fest und meint einen Absatz weiter unten: &#8220;Dialektgrenzen erhalten sich dennoch erstaunlich zäh, zwar sinkt die Kenntnis von Details, nicht aber das Bewusstsein für Mundartgrenzen. Die feinen Unterschiede zwischen den Dialekten erhalten sich selbst dann noch, wenn vermeintlich niemand mehr «richtigen» Dialekt spricht.&#8221; (S. 26)</p>
<p><strong>Geschwindigkeit des Sprachwandels</strong></p>
<p>Einhergehend mit der &#8220;Tendenz zur Uniformierung&#8221; wird eine &#8220;Beschleunigung des Sprachwandels&#8221; ab Mitte des 20. Jahrhunderts attestiert (ShMwb S. 26). Hier kann ich ebenfalls nicken und einhaken: Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Merkmale eines (nicht in der Ausrottung begriffenen) Dialektes sich in wenigen Generationen ändern – in diesem Falle: sich überregionaler Formen annähern oder angleichen.</p>
<p>Verwundert bin ich weiterhin über den Zusammenfall der offenen und geschlossenen <em>i, u, ü</em>. Wenn diese wirklich phonemisch gewesen sind, hat das Vokalsystem sich innerhalb von etwas mehr als einem halben Jahrhundert nicht unwesentlich vereinfacht, was ich durchaus bemerkenswert finde.</p>
<p><strong>Variation</strong></p>
<p>Wieder einmal mit der Nase gestossen wurde ich auf die Erkenntnis, dass Sprache nicht so fixiert ist, wie wir meinen – es gibt oftmals eine gewisse Variation, gerade im lexikalischen Bereich, aber auch bei der Formenbildung oder dem Lautsystem. Mehrere Wörter oder Formen konkurrieren sich, vielleicht setzt sich eines durch oder sie bestehen längere Zeit nebeneinander. In einem nicht durch Schriftkonventionen standardisierten Dialekt ist dies noch stärker der Fall als etwa im Standarddeutschen.</p>
<p>Dies stellt auch Wanner (1939) fest: &#8220;Die Einheit im Ganzen duldet Mannigfaltigkeit im Einzelnen.&#8221; (S. 2)</p>
<p>So gibt es <em>numme</em> und <em>nümm(e)</em>, <em>Bòmm</em> und <em>Baum</em>, <em>Ziitig</em> und <em>Ziiting</em>, <em>Laatere</em> und <em>Laitere</em> oder <em>Gaaferi, Gäiferi, Gäuferi</em> und <em>Gòòferi</em> (&#8216;Geiferer&#8217;, ShMwb S. 158). Konjunktiv-Formen sind besonders ergiebig; So heisst <em>ich niem, neem, nääm, näämti</em> (ShMwb S. 43) alles &#8216;ich nähme&#8217;. Auch sonst ist bei Verbformen eine flexible Handhabung festzustellen: <em>Ich will</em> kann wiedergegeben werden als <em>ich wett, ich wött, ich wott</em> und gerade noch zulässig ist standarddeutsches <em>ich will</em>. Wanner (1939) gibt gleich sechs (örtlich klar verteilte) Varianten für <em>Bremse</em> (die Insekte): <em>Bräme, Breeme, Breme, Brääme, Brööme, [brœ:mə]</em> (S. 4).</p>
<p>Diese Variation, der man schon im Kleinen Gebiet eines Kantons begegnet, ist im grossen Massstab das alltägliche Brot in der Schweiz: Eine sagt so, der andere so, und meistens versteht man sich.</p>
<p><em>Literatur:</em></p>
<ul>
<li>Stickelberger, Heinrich: <em>Lautlehre der lebenden Mundart der Stadt Schaffhausen</em>. Aarau: Sauerländer 1881.
</li>
<li>Wanner, Georg: <em>Die Mundarten des Kantons Schaffhausen</em> Hg. von Hans Wanner. Schaffhausen: 1939-1941.
</li>
<li><em>Schaffhauser Mundartwörterbuch</em>. Begründet von Alfred Richli; erarbeitet von Heinz Gallmann [et al.]. Schaffhausen: Meier 2003.
</li>
</ul>
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		<title>Schaffe schaffe Häusle umbaue</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2011/09/28/schaffe-schaffe-hausle-umbaue/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 16:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mich fasziniert, wie wenig zimperlich Sprachwandel vor sich geht: Man nimmt sich, was da ist, und baut ein System. Doch... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2011/09/28/schaffe-schaffe-hausle-umbaue/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich fasziniert, wie wenig zimperlich Sprachwandel vor sich geht: Man nimmt sich, was da ist, und baut ein System. Doch auch wenn solche Sprachsysteme tendenziell immer als geschlossen dargestellt werden, wird immerzu umorganisiert, wie ein Haus, das im Innern ständig umgebaut wird.</p>
<p>Wir lernen das Englische, wie es zur Zeit gesprochen wird, wir lernen eine ausgewählte Sprachstufe Latein oder welche Sprache auch immer und nehmen es als in sich geschlossenes System wahr – doch in Wahrheit wird ständig umgebaut; hier wird ein Zimmer angebaut (z.B. ein periphrastisches Perfekt), dort ein Stock herausgerissen (z.B. das Präteritum im Schweizerdeutsch, süddeutschen Mundarten und im Afrikaans), es wird saniert, neu möbliert und an den Türrahmen, Stukkaturen, Griffen herumgebastelt – nur um die Zimmer ein paar Jahrhunderte später wieder zu verlassen und einen neuen Stock mit derselben Akribie aufzubauen und einzurichten.</p>
<p>Das ruft nach Anschauungsmaterial. Ein schönes Beispiel finde ich oft benutzte Verben, die aus verschiedenen Paradigmata &#8220;zusammengeklaut&#8221; sind. Solche gibt es sowohl in den romanischen als auch in den germanischen Sprachen (und sicher noch in vielen weiteren).</p>
<p>Im Französischen und Spanischen liegt ein solcher Fall beim Verb für &#8220;gehen&#8221; vor. Die lateinischen Präsens- und Imperfekt-Paradigmata der Verben <em>ire</em> (gehen), <em>vadere</em> (gehen, schreiten) und <em>ambulare</em> (gehen, spazieren):</p>
<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/lat.gif" alt="Latein" style="border-style:solid;border-width:1px;" border="1" width="447" height="271" /></p>
<p>Das Französische hat sich bei <em>ambulare</em> und <em>vadere</em> bedient:</p>
<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/frz.gif" alt="Französisch" style="border-style:solid;border-width:1px;" border="1" width="447" height="73" /></p>
<p>Das Spanische hat dagegen aus <em>ire</em> und <em>vadere</em> ein neues Verbparadigma zusammengesetzt:</p>
<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/esp.gif" alt="Spanisch" style="border-style:solid;border-width:1px;" border="1" width="447" height="73" /></p>
<p>Das Paradigma des deutschen Verbs <em>sein</em> ist ebenfalls ein Beispiel für Suppletion (vgl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Althochdeutsch#Besondere_Verben">Wikipedia</a>):</p>
<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/dt.gif" alt="Deutsch" style="border-style:solid;border-width:1px;" border="1" width="600" height="70" /></p>
<p>Weiteres Anschauungsmaterial bringt der Vergleich von Zeitformen verschiedener Sprachen. Hier werden oft ganze Kategorien von Formen (&#8220;Stockwerke&#8221;) umgestaltet: Nimmt man wieder dieselben Sprachen, sieht man z.B., dass Französisch ein periphrastisches Perfekt entwickelt hat (<em>elle a fait</em>, sie hat getan), welches das lateinische Perfekt (<em>fecit</em>) fast gänzlich abgelöst hat – es existiert noch die literarische Form <em>elle fit</em>, im Spanischen ist dieses &#8220;einfache Perfekt&#8221; in Gebrauch gebliben: <em>hizo</em>. Das Futur wurde im Spanischen wie im Französischen aus dem Infinitiv (daher das <em>r</em>) neu gebildet: frz. <em>tu diras</em> (du wirst sagen), span. <em>dirás</em>, dagegen lat. <em>dices</em>; frz. <em>tu aimerai</em> (du wirst lieben) vs. lat. <em>amabis</em> (mit Tempus-Zeichen <em>b</em>).</p>
<p>Im Deutschen findet sich ebenfalls ein periphrastisches Perfekt, welches das Gemeingermanische meines Wissens noch nicht hatte. Dann die Konjunktiv-Bildung durch Umlaut, der Wegfall des einfachen Futurs (ohne periphrastische Umschreibung)… – An Beispielen mangelt es nicht.</p>
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		<item>
		<title>Wie Umlaute entstehen (können)</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/12/28/wie-umlaute-entstehen-konnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 22:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Man kann wohl behaupten, dass Die Umlaute ö [ø] und ü [y] typisch für germanische Sprachen sind. Gehen wir von... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2010/12/28/wie-umlaute-entstehen-konnen/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2010/12/setting.jpg" alt="Ausgangslage" border="0" width="165" height="240" style="float:right;" />Man kann wohl behaupten, dass Die Umlaute ö [ø] und ü [y] typisch für germanische Sprachen sind. Gehen wir von einem Vokalsystem ohne vordere gerundete Vokale aus, gibt es zwei Arten, wie diese zusätzlichen Vokale entstehen:</p>
<ul>
<li>Variante 1: Vordere, ungerundete Vokale werden durch (Fern-)Assimilation an einen nachfolgenden gerundeten Vokal (meist /u/) gerundet: /i/ > /y/, /e/ > /ø/.
</li>
<li> Variante 2: Hintere gerundete Vokale werden von einem nachfolgenden vorderen Vokal (meist /i/) &#8220;nach vorne gezogen&#8221; (ergo wiederum eine Assimilation) und damit zu vorderen gerundeten Vokalen: /u/ > /y/, /o/ > /ø/. <span class="kleiner">So entstanden innerparadigmatische Umlaute wie <em>Gott – Götter</em> oder <em>Buch – Bücher</em>.</span>
</li>
</ul>
<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2010/12/varianten.jpg" alt="Varianten" style="border-style:solid;border-width:1px;" border="0" width="500" height="442" /></p>
<p>Dasselbe mit Features ausgedrückt, wiederum etwas vereinfacht:</p>
<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2010/12/features.jpg" alt="Features" style="border-style:solid;border-width:1px;" border="0" width="576" height="197" /></p>
<p>Das war jetzt eine lange Vorrede und wahrscheinlich trotzdem unverständlich. Tut mir leid.</p>
<p>Eigentlich geht es nur um folgende kleine Sache, die mir im Buch <a href="http://www.menschenversand.ch/d/spoken4.html">&#8220;Der Goalie bin ig&#8221; von Pedro Lenz</a> (Prädikat &#8220;empfehlenswert!&#8221;) aufgefallen ist: Ähnliche Lautwandel sind wohl auch in weniger weit zurückliegender Zeit geschehen, und zwar in einem oder mehreren Dialekten des Schweizer Mittellands <span class="kleiner">(ich nehme an, dass es sich um den Dialekt in Langenthal handelt, da 1. Pedro Lenz von dort kommt 2. in Bern selbst nach meinen (zugegeben sehr beschränkten) empirischen Recherchen diese Lautwandel nicht durchgeführt sind 3. ich mir einbilde zu wissen, dass man im nahe gelegenen Aargau <em>Püuze</em> (&#8220;Pilze&#8221;) sagt).</span></p>
<p>Der Prozess geht so: Im Zuge der berndeutschen l-Vokalisierung wird /l:/ zu /w/ (im folgenden <em>u</em> geschrieben), dieses /w/ schiebt dann eine Rundung (vgl. Variante 1) des vorhergehenden Vokal an:</p>
<p><strong>i > y /_w</strong> (<em>i</em> wird zu <em>ü</em> vor <em>u</em>)</p>
<ul>
<li>stüu (still)
</li>
<li>Spüu, Bischpüu (Spiel, Beispiel)
</li>
<li>büuig (billg)
</li>
<li>Füum (Film)
</li>
<li>mithüuft (mithilft)
</li>
<li>Büud (Bild)</li>
</ul>
<p><strong>e > ø /_w</strong> (<em>e</em> wird zu <em>ö</em> vor <em>u</em>)</p>
<ul>
<li>wöu (weil)
</li>
<li>Töu (Teil)
</li>
<li>useschtöut (herausstellt)
</li>
<li>verzöu (Erzähl)
</li>
<li>Gägetöu (Gegenteil)
</li>
<li>Öutere (Eltern)
</li>
<li>bschtöue (bestellen)</li>
</ul>
<p>Das ist derselbe Prozess, der im Späturnordischen <em>*sekkwan</em> zu <em>søkkwa</em> und <em>*singwan</em> zu <em>syngva</em> verschob. Wenn man solche Parallelen faszinierend findet, empfehle ich ein Linguistikstudium.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es macht Sinn&#8221; macht Sinn</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/11/14/es-macht-sinn-macht-sinn/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 17:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachwandel]]></category>
		<category><![CDATA[anglizismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist das Parade-Negativbeispiel der Sprachpfleger und -pflegerinnen: Sinn machen stünde für den Niedergang der deutschen Sprache und gehöre ausgerottet,... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2010/11/14/es-macht-sinn-macht-sinn/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist das Parade-Negativbeispiel der Sprachpfleger und -pflegerinnen: <em>Sinn machen</em> stünde für den Niedergang der deutschen Sprache und gehöre ausgerottet, dafür die Vorgänger <em>Sinn ergeben</em> und <em>sinnvoll sein</em> wiederhergestellt.</p>
<p>Schon weil die Zunft der Sprachpfleger so versessen auf dieses Beispiel ist, reizt einen der Widerspruch. Und so reihe ich mich nun auch in die Gruppe derer ein, die Stirn geboten haben.</p>
<p>Ich behaupte: <em>Sinn machen</em> macht Sinn. Weil die Redewendung den SprecherInnen, die das Kulturgut Sprache &#8220;besitzen&#8221; und weiterentwickeln, einleuchtet. <em>Sinn machen</em> mag plumper daherkommen als <em>Sinn ergeben</em>, doch deshalb ist es nicht falsch. Auch anderswo gibt es verschieden elegante Ausdrucksmöglichkeiten: Häuser werden <em>gebaut</em> oder <em>errichtet</em>, was <em>Spass macht</em>, kann <em>die Seele erfreuen</em> und so weiter. Nicht jedes Register passt auf jede Situation.</p>
<p>Dass eine Redewendung falsch sein soll, weil sie vom Englischen beeinflusst ist, ist Quatsch. Was <em>Sinn macht</em>, ist erlaubt. Aber für den Bewerbungsbrief sollte man schon in ein anderes Register greifen.</p>
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		<title>Rhotazismus</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2010/08/19/rhotazismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 15:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Etymologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachwandel]]></category>
		<category><![CDATA[englisch]]></category>
		<category><![CDATA[fremdwort]]></category>
		<category><![CDATA[latein]]></category>
		<category><![CDATA[lautwandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum heisst es Juristin, aber Justiz, einmal mit s, einmal mit r?
Ein Fall für eine weitere linguistische Märchenstunde. Es trug... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2010/08/19/rhotazismus/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum heisst es <em>Juristin</em>, aber <em>Justiz</em>, einmal mit <em>s</em>, einmal mit <em>r</em>?</p>
<p>Ein Fall für eine weitere linguistische Märchenstunde. Es trug sich folgendermassen zu: Am Anfang stand der lateinische Stamm <em>ius-</em> (&#8216;Recht&#8217;), Nominativ <em>ius</em>, Genitiv <em>iusis</em>. Der Rhotazismus bewirkte, dass <em>s</em> zwischen Vokalen zu <em>r</em> wurde. Somit gab es nunmehr zwei Stämme: Den Nominativstamm <em>ius</em> und den Obliquusstamm <em>iur-</em>, z.B. Genitiv <em>iuris</em>.</p>
<p>Wie die Ableitung <em>justus</em> (&#8220;gerecht&#8221;) hat die <em>Justiz</em> ein <em>s</em>, der <em>Jurist</em> dagegen entstammt dem Obliquus-Stamm mit <em>r</em>. Aus demselben Grunde studiert man im Singular <em>Ju<strong>s</strong></em> (&#8220;Recht&#8221;) und im Plural <em>Ju<strong>r</strong>a</em> (&#8220;die Rechte&#8221;).</p>
<p>Rhotazismen sind übrigens ein häufiges Phänomen. Ein anderes Beispiel wären die Vergangenheitsformen von englisch <em>be</em> (&#8220;sein&#8221;), wo sich <em>s</em> und <em>r</em> abwechseln: <em>I was, you were</em>.</p>
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		<title>Neger! – oder: Sensibilisierung durch Sprache</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 10:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Voll nid politisch]]></category>
		<category><![CDATA[jugendsprache]]></category>
		<category><![CDATA[neger]]></category>
		<category><![CDATA[nigger]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es rassistisch, wenn ich Neger sage? Ist es rassistisch, wenn ein Schwarzer zu einem Schwarzen Neger sagt? Hat die... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2009/06/01/neger-%e2%80%93-oder-sensibilisierung-durch-sprache/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es rassistisch, wenn ich <em>Neger</em> sage? Ist es rassistisch, wenn ein Schwarzer zu einem Schwarzen <em>Neger</em> sagt? Hat die zur Zeit aktuelle Bezeichnung &#8220;Schwarze&#8221; nicht auch eine negative Konnotation? (Vergleiche: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus-Tretmühle">Euphemismus-Tretmühle</a>)</p>
<p>Ich komme auf das Thema wegen eines <a href="http://www.spreeblick.com/2009/05/28/das-n-wort/">Artikels auf Spreeblick</a>, wo von einem Professor berichtet wird, der <em>Neger</em> gesagt hat. Dazu nun ein paar Grundüberlegungen meinerseits, um das Ganze etwas aufzufächern: Warum soll man nicht Neger sagen?</p>
<p>Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Einstellung vor dem Gesagten zählt. Wenn ich also zwischen Schwarzen und Weissen keinen <strong>wertenden</strong> Unterschied mache und trotzdem <em>Mohrenkopf</em> oder <em>Negerkuss</em> sage, bin ich deswegen kein Rassist.</p>
<p>Die Bedeutung, also Denotation und Konnotation eines Wortes, können sich sehr schnell verändern – in gewissen sprachlichen Subkulturen ist Nigger ein Ausdruck der Anerkennung. <span class="kleiner">Am Rande: Diese bewusste Annahme einer Bezeichnung und Umkehrung der negativen Konnotation hat schon oft Früchte getragen: siehe zum Beispiel <em>gay</em>, <em>queer</em> oder auch den zur Zeit je nach Umfeld verschieden besetzen Begriff <em>Bitch</em>. Sprachwandel eben.</span></p>
<p>Doch diese Differenzierung soll nicht alles so zerpflücken, dass am Schluss <em>Neger</em> damit legitimiert wird. Rassismus darf man kein Schutzmäntelchen umlegen, indem man sagt, ist doch eh alles egal. Aber man sollte sich auch bewusst sein, dass es nicht so einfach geht: &#8220;Jeder, der Neger gesagt hat, ist ein Rassist&#8221;, oder: &#8220;wenn jemand nicht immer geschlechtsneutrale Sprache verwendet, verbirgt sich dahinter eindeutig eine diskriminierende Haltung.&#8221;</p>
<p>Trotzdem halte ich diese sprachlichen Spitzfindigkeit für berechtigt. Denn beim Vokabular manifestiert sich Intoleranz. Nur ist es eben im Rückschluss bei weitem nicht immer Intoleranz. An der Sprache lässt sich festmachen, was nicht okay ist. Das hat nichts mit &#8220;den Mund verbieten&#8221; zu tun.</p>
<p>Das Problem ist, dass Sprache kein unfehlbarer Indikator ist. Die Angeprangerten haben gelernt, ihre Sprache anzupassen, ohne dass sie dabei über ihre Einstellung nachdenken müssen. Welcher Rassist steht schon hin und behauptet stolz von sich, ein solcher zu sein? Es kann sowohl eine tolerante Gesellschaft von <em>Homos</em> und <em>Tunten</em> reden, als auch rassistische Politiker <em>politisch korrekt</em> von <em>Schwarzen</em> sprechen.</p>
<p>Man könnte also sagen, es ist <em>tendenziell</em> rassistisch, <em>Neger</em> zu sagen, aber deswegen bin ich noch kein Rassist. Ein winziger, aber wichtiger Unterschied. Die Sache mit dem Rückschuss, den schon die Calvinisten nicht differenzierten.</p>
<p>Im Zweifelsfall würde ich die Deutungshoheit den Betroffenen überlassen, da sie am besten beurteilen können, was für sie verletzend ist, auch wenn ich die schwarz-weisse Grenzziehung unter Umständen problematisch finde, die zum Beispiel <a href="http://www.derbraunemob.de/deutsch/index.htm">der braune Mob</a> vornimmt.</p>
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