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	<title>Schadenfriendly – Whatever you say, it's linguistic. &#187; Gesehen</title>
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	<description>Whatever you say, it's linguistic.</description>
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		<title>Bauchreden</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 23:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fazit, nachdem ich mir theoretisch und an Beispielmaterial überlegt und mich sogar vor den Spiegel gestellt habe: kann nicht... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2010/06/15/bauchreden/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fazit, nachdem ich mir theoretisch und an Beispielmaterial überlegt und mich sogar vor den Spiegel gestellt habe: kann nicht so schwer sein aber ist schon nicht so einfach, aber vielleicht ist das &#8220;Bauchreden&#8221; gar nicht die grosse Herausforderung beim Bauchreden.</p>
<p>&#8220;Bauchreden&#8221; in Anführungszeichen, weil man natürlich nicht mit dem Bauch sprechen kann (Sorry, liebe Kinder. Übrigens ist auch der Osterhase&#8230; lassen wir das). Um die Unterschiede in den akustischen Schwingungen zu produzieren, die unser darauf spazialisiertes Gehör mit dem Gehirn zusammen als verschiedene Laute wahrnehmen können, brauchen wir den Vokaltrakt. Der Vokaltrakt reicht vom Kehlkopf (den man bei Männern in Form des Adamsapfels nach oben huschen sieht, wenn wir schlucken) bis zu den Lippen.</p>
<p>Unmöglich ist es nicht, den ganzen Sprechapparat so zu benutzen, dass man von aussen keine Bewegung sieht. Die Schwierigkeit sind Laute, die an den Lippen gebildet werden (p, b, m, f, w). Diese muss man entweder vermeiden, ersetzen oder das Publikum ablenken, während man sie produziert. Letzteres scheint mir zu dilettantisch. Es fiele wohl auf und wird, denke ich, nicht gemacht.</p>
<p>Vermeiden oder wenigstens tendenziell vermeiden ist sicher eine Strategie; und die paar Lippenlaute, die dann noch da sind, kann man durch ähnliche Laute ersetzen, zum Beispiel ein [m] durch ein [n], das man eventuell noch etwas modulieren kann, so dass es mehr wie ein [m] klingt. Die Abweichung ist nicht zu unterschätzen, bei der wir es noch schaffen, Sinnvolles zu ergänzen. Allerdings fiele das mit der Zeit wohl auch auf. Also gibt es sicher noch ein paar Tricks, einen weiter hinten produzierten Laut so klingen zu lassen, als ob er weiter vorne gesprochen würde.</p>
<p>Nun habe ich Videos von einigen Bauchrednern angesehen, und mir scheint, gerade [p] wird schon vermieden, weil es schwer auf andere Weise imitiert werden kann – Achmed a.k.a. Jeff Dunham sagt zum Beispiel &#8220;stop touching me&#8221; – hier muss das [p] gar nicht gesprochen werden, wenn zur Kompensation beim darauf folgenden Plosiven [t] die Luft etwas länger angehalten wird, klingt es ziemlich natürlich (Ähnliches passiert ja auch beim Sprechen, z.B. <em>act</em> sprechen Anglosaxen häufig nur [æt:] aus). Allerdings ist es mir ein Rätsel, warum er sein Skelett &#8220;Achmed&#8221; nennt, mit [m] drin&#8230;</p>
<p>Mir scheint, die Herausforderung ist, das Technische zwar auszureizen und gut zu trainieren – dazu gehört auch, das Publikum so gut zu unterhalten, um von dem abzulenken, was nicht möglich ist, nämlich z.B. ein [p] ohne Lippen zu produzieren, und damit die Illusion aufrechtzuerhalten. Und das ist ja auch der Witz: dass man weiss, dass man einer Illusion aufsitzt, wenn man meint, das Skelett spräche, aber es sieht eben trotzdem so echt aus! Aber seht selbst:</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1uwOL4rB-go&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1uwOL4rB-go&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Rothenbühler, Sie sind raus</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Peter Rothenbühler bereits in der NZZaS sein Unwissen zum Besten geben durfte, wurde nun im Zischtigsclub von SF1 in... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2010/04/29/rothenbuhler-sie-sind-raus/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Peter Rothenbühler bereits <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2010/04/19/keinen-plan-aber-erst-mal-schon-standardisieren/">in der NZZaS sein Unwissen zum Besten geben durfte</a>, wurde nun im <em>Zischtigsclub</em> von SF1 in seiner Anwesenheit über Sprachen in der Schweiz und Schweizer Sprachpolitik diskutiert. Dies unter dem schaurigen Titel <a href="http://www.sendungen.sf.tv/club/Sendungen/zischtigsclub/Archiv/Club-vom-27.04.2010">&#8220;Bonjour, Grüezi, Hello! &#8211; Verstehen Sie Schweizerisch?&#8221;</a>.</p>
<p>Der Genfer Nationalrat <strong>Antonio Hodgers</strong> hatte die Debatte vor einigen Wochen eröffnet. Er war nach Bern gezogen um Deutsch zu lernen und merkte, dass die <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a4.html">offizielle Landessprache</a> im Alltag nur marginal vorkommt und alle Dialekt sprechen. Ich verstehe seine Ernüchterung, doch ich möchte zu bedenken geben, dass die Deutschschweizer nach etlichen Jahren (in meinem Falle sechs) Französischunterricht die Westschweizer auch nicht ohne zusätzlichen Effort verstehen. Es ist normal, dass man &#8220;unter sich&#8221; die eigene Sprache ohne Rücksicht auf Nicht-Muttersprachler spricht.</p>
<p>In der Schweiz, wo Dialekte in sehr vielen Domänen (z.B. am Arbeitsplatz, im Rundfunk, z.T. auch bei offiziellen Anlässen) gebraucht werden, ist das in der Tat nicht einfach für jemanden, der von aussen kommt. Wenn man jedoch das aufgeladene Verhältnis von Schweizerdeutsch und Standardsprache angreift, wird sich nicht viel bewegen; bittet man eine Deutschschweizerin, Hochdeutsch zu sprechen, wird sie das aber gerne tun. Oder wie Pedro Lenz ausführt: Schon in Schottland stand er mit seinem Englisch am Berg. So realistisch muss man wohl sein, zu erkennen, dass es zusätzliche Hürden, unter anderem in Form von Varietäten, gibt. Man kann froh sein, wenn es nicht zusätzlich noch Unterschiede bei Verhaltensweisen gibt, die einem das Einleben erschweren.</p>
<p>Die Sprachen, die wir in der Schule lernen, sind also nicht &#8220;fixfertig für den Gebrauch&#8221;. Allerdings ist der Status des Schweizerdeutschen in der Tat eher hoch für einen Dialekt, und deshalb wäre es vielleicht gar nicht schlecht, etwas Schweizerdeutsch zu lernen in der Westschweiz.</p>
<p>Kommen wir zum schwierigeren Fall: <strong>Peter Rothenbühler</strong>, seines Zeichens Medienfuzzi und Schaumschläger-Journi. Jedes Mal, wenn er seinen Mund auftut, kommt irgendeine ach so provokante These heraus, für die er ein paar Fakten zurechtbiegt und ein paar Differenzierungen sausen lässt. Diese Vorstellung gibt er mit einem Gestus, als hätte er alles durchschaut, weil er zweisprachig aufgewachsen ist, während er eigentlich nicht die geringste Ahnung hat. Seine Überheblichkeit sieht man etwa daran, dass er dem Sprachwissenschaftler &#8220;recht gibt&#8221; (!), dass es ein Schweizer Hochdeutsch gebe (40:20), als ob dies verhandelbar wäre.</p>
<p>Er hat zwei Thesen:</p>
<ul>
<li>Früher war das Hochdeutsch der Deutschschweizer besser
</li>
<li>Schweizerdeutsch ist keine &#8220;richtige Sprache&#8221;, sondern ein Dialektwirrwarr
</li>
</ul>
<p>Zu <strong>These 1: <em>Früher konnten die Leute noch Hochdeutsch</em></strong>, wollen wir uns folgenden Auszug zu Gemüte führen (10:00-10:55):</p>
<blockquote><p><strong>Rothenbühler</strong>: Das grosse Problem, das ich sehe, ist, dass die <em>Deutsch</em>schweizer ihre erste Landessprache nicht beherrschen. Sie können nicht mehr Hochdeutsch! Es kann kein Deutschschweizer ein anständiges Hochdeutsch sprechen, selbst gebildete Leute. Und dann, [Widerspruch von Werlen aus dem Hintergrund] dann ziehen sie sich auf den Dialekt zurück und die Dialekte sind auch ein Mischmasch und Sie haben gesagt –<br />
<strong>Werlen</strong>: Nein, die sind überhaupt kein Mischmasch, da muss ich als Linguist jetzt wirklich mal intervenieren. Ich meine, das Hochdeutsche, wie es in der Schweiz gesprochen wird, ist eine Form des Hochdeutschen, die nicht die gleiche Form ist wie zum Beispiel in der Bundesrepublik Deutschland. [...] Und deswegen, diese normative Vorstellung, &#8220;wir müssen alle Hochdeutsch sprechen wie der alte Bundeskanzler Schmidt es getan hätte&#8221;, das ist falsch.</p></blockquote>
<p>Ab 18:30 führt Linguist Werlen aus, dass &#8220;das Mass an Fremdsprachigkeit in der Deutschschweiz heute so gross ist wie nie zuvor&#8221;. Da kann ich einfach nicht recht glauben, dass unser Hochdeutsch so viel schlechter als das vor hundert Jahren sein soll.</p>
<p>Ein weiteres Lamento aus Rothenbühlers Mottenkiste ist, dass sich das Schweizer Hochdeutsch zu sehr ans Deutsche angleicht – die alte Leier von der Sprache, die sich möglichst nicht verändern solle, der böse Einfluss von Deutschland, der böse Einfluss von Amerika, als ob die Globalisierung nichts verändern würde – aber das müssen wir jetzt nicht schon wieder durchkauen, oder? Es gibt übrigens viele Beispiele von Sprachen, die ihren heutigen Status nur haben, <em>weil</em> sie sich bei anderen Sprachen bedient haben – zum Beispiel das moderne Englisch, dessen Wortschatz sich zu einem nicht unerheblichen Teil aus dem Französischen und Lateinischen speist.</p>
<p><strong>These 2: <em>Schweizerdeutsch ist keine &#8220;richtige Sprache&#8221;, sondern ein Dialektwirrwarr</em></strong></p>
<p>Dazu gibt Herr Rothenbühler zu Protokoll (30:00-30:55):</p>
<blockquote><p>Ich bin auch der Meinung, dass die Dialekte nicht schwierig sind. [...] Die Dialekte, wie sie heute gesprochen werden, sind eher einfach und ein bisschen primitiv wenn man&#8217;s vergleicht mit einer richtigen literarischen Sprache wie es das Hochdeutsche darstellt.<br />
Und ich weiss, dass die Westschweizer jungen Leute Schweizerdeutsch <em>nicht</em> nicht lernen wollen, weil sie finden, es ist zu schwierig, sondern weil sie sagen: &#8220;Hochdeutsch ist eine richtige Sprache mit Literatur, mit einer Syntax, mit einer Orthografie und das entspricht den anderen Literatursprachen wie Italienisch, Französisch und so, die kodifiziert sind. Und dieses Mischmasch von Dialekten, was soll ich lernen? Zürichdeutsch? Berndeutsch? Das will ich nicht in einer Schule lernen, ich will zuerst gut Hochdeutsch lernen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit dem letzten Teil hat Herr Rothenbühler natürlich recht; man lernt standardisierte Sprachen. Das ist doch toll, ein Schlüssel zu 100 Millionen Leuten! Man darf sich einfach nicht vorstellen, dass man damit in die Deutschschweiz (oder ins tiefste Bayern) eintauchen kann wie in ein zweites Zuhause. Im Französischunterricht redet man über Frankreich, nicht über die Westschweiz. Das muss man sich schon selbst erarbeiten, was auch kein Problem ist, wenn man das will.</p>
<p>Dann die Aussage, die Dialekte seien &#8220;primitiv&#8221;, keine &#8220;richtige Sprache&#8221; (vgl. 16:30, &#8220;Die Hochsprache, die korrekte Sprache&#8221;, &#8220;<em>gutes</em> [also nicht "schlechtes"] Englisch&#8221;) – Schweizerdeutsch ist nicht standardisiert, hat folglich keine Orthografie und ist keine Literatursprache, das ist richtig. Doch die Schweizer Dialekte haben genauso eine Syntax wie jede Sprache. Und einen Bestandteil einer Kultur als primitiv zu bezeichnen, ist doch <em>vo Hindervorgeschter</em>.</p>
<p>Schlaue Sprachpolitik stärkt die Mehrsprachigkeit. Aus Herr Rothenbühlers Warte lässt sich nur aufgepfropfte Sprachpolitik betreiben, welche die Realitäten missachtet und nicht akzeptiert werden wird.</p>
<p><strong>Zusammenfassung der Anklage</strong></p>
<p>Herr Rothenbühler hat das Basiswissen nicht, um über Sprachvarietäten zu diskutieren. Er hat keine Kompetenz, aber Bekanntheit und rhetorische Erfahrung, mit der er sich Raum verschafft für seine Forderungen zur Sprachpolitik oder gar -pflege (&#8220;man muss doch&#8221;). Er kennt die Materie nicht, aber weiss, wie der Hasen läuft, wo man seine Ansichten deponieren muss.</p>
<p>Mir ist dieses Geleier eines Möchtegern-Experten, das jeglicher analytischen Basis entbehrt, zuwieder. In einer Sparte, wo ich eine gewisse Ahnung habe, kann ich Geschwätz als solches einordnen. Was mir Angst macht ist, dass ich es in vielen anderen Themenbereichen nicht einordnen kann und überall ein Rothenbühler dabeisitzt.</p>
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		<title>Translation Party</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute mal ein Spass der absurden Sorte. Bei Translation Party gibt man einen englischen Satz ein, der dann mit Hilfe... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2010/02/08/translation-party/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ein Spass der absurden Sorte. Bei <a href="http://www.translationparty.com">Translation Party</a> gibt man einen englischen Satz ein, der dann mit Hilfe von Google Translate so oft ins Japanische (das einen ganz anderen Satzbau hat) und zurück ins Englische übertragen wird, bis keine Abweichung mehr auftritt. Ich habe das mit einer Zeile aus einem Bob-Dylan-Song gemacht:</p>
<blockquote><p>She knows there&#8217;s no success like failure and that failure&#8217;s no success at all.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.translationparty.com/#6397193">Daraus wurde</a>:</p>
<blockquote><p>She may not be able to understand all the problems.</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://www.translationparty.com/#6397233">folgende Satz</a> (aufs Geratewohl von der <a href="http://www.huffingtonpost.com/robert-kuttner/weathervane-week_b_452911.html">Huffington Post</a> geliehen) macht Obama zum Republikaner, bevor er ins Sinnlose abdriftet:</p>
<blockquote><p>But Obama seems wedded to the illusion that Republicans are actually interested in reasoning together – as opposed to doing whatever they can to crush him.</p></blockquote>
<p>Try it, it&#8217;s a fantastic pleasure.</p>
<div class="kleiner">(via <a href="http://www.bitsundso.de/bus179/">Bits und so #179</a>)</div>
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		<title>Geschlechter-, Übersetzungs- und Beziehungsfragen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 13:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Internet gibt es viele Dienste, bei denen man sich anmelden kann und ein Pseudonym wählt. Auf der Website wird... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2009/12/06/geschlechter-ubersetzungs-und-beziehungsfragen/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Internet gibt es viele <em>Dienste</em>, bei denen man sich anmelden kann und ein Pseudonym wählt. Auf der Website wird dieser Benutzername dann in Zusammenhängen wie &#8220;<em>Dingsbums</em> is now following your tweets&#8221; oder &#8220;See all videos by <em>Dingsbums</em>&#8221; erwähnt, wobei <em>Dingsbums</em> natürlich für den jeweiligen Nickname steht.</p>
<p>Wenn wir einem Gegenüber eine Information weitergeben, könnte das so klingen: &#8220;Kim hat heute wieder so einen Mist zusammengeschrieben auf seinem Blog – er bloggt ja jetzt, hat er dir das erzählt?&#8221; und eher nicht &#8220;Kim hat heute wieder so einen Mist zusammengeschrieben auf Kims Blog – Kim bloggt ja jetzt, hat Kim dir das erzählt?&#8221; Wir ersetzen also einmal genannte Personen durch Personalpronomen bzw. Possessivpronomen. Wenn wir das nicht tun, klingt es hölzern oder gar infantil (wir erinnern uns: Wiederholungen vermeiden im Aufsatz!).</p>
<p>Im Internet gilt das natürlich genauso (wie auch das meiste andere, sogar das Gesetz). Das Problem ist nur, dass die von <em><strong>social</strong> networks</em> angestrebte Persönlichkeit (es geht ja immer um Personen, die miteinander kommunizieren!) bei Meta-Informationen von einer Maschine hergestellt werden muss. Die ist nicht einmal so schlau, fälschlicherweise anzunehmen, dass <em>Kim</em> ein weiblicher Vorname sei. Stattdessen benutzt sie einen vorfabrizierten Text mit Platzhaltern:</p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2009/12/Bild-6.png" alt="Bild 6.png" border="1" width="532" height="196" /></div>
<div style="text-align:center;" class="kleiner">&#8220;Notification&#8221; von Twitter bei einem neuen Follower</div>
<p><br/></p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2009/12/facebook.png" alt="facebook.png" border="1" width="272" height="69" /></div>
<div style="text-align:center;" class="kleiner">Facebook/FishVille-Mitteilung bei neuem Nachbar</div>
<p><br/></p>
<p>Doch dieser Platzhalter ist keine Erfindung des Internets. In einem Liedtext von Jakob Dylan heisst es: <em>Everybody pays as <strong>they</strong> go</em> (im Song mit ebendiesem Titel). Und auch in anderen englischen Texten sind solche Ersetzungen üblich: im <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Microsoft&#038;oldid=329076165">englischen Wikipedia-Eintrag zu Microsoft</a> beispielsweise findet sich der Satz <em>Microsoft withdrew <strong>their</strong> offer.</em></p>
<p>Es drängt sich die Frage auf, wie man das auf Deutsch wiedergäbe – &#8221;Du kannst Dingsbums folgen, indem du in <strong>deren</strong> Profil …&#8221; – oder vielleicht eher &#8220;… indem du in <strong>ihrem/seinem</strong> Profil …&#8221;? Das Plural-<em>ihr</em> (&#8220;In <strong>ihrem</strong> Profil&#8221;) birgt im Deutschen zusätzlich das Problem der Zweideutigkeit: Ist eine Frau oder mehrere Menschen gemeint?</p>
<p>In keinem Fall jedoch vertritt das Plural-Pronomen <em>sie, ihr/deren</em> eine unbekannte Täterschaft, wie dies im Englischen der Fall sein kann. Auch das Indefinitpronomen <em>jeder, jede, jedes</em> ist bei uns klar mit dem Singular verknüpft: &#8220;<strong>jeder</strong> zahlt wenn <strong>sie</strong> gehen&#8221; funktioniert nicht.</p>
<p>Noch ein An-den-Kopf-Langer zum Schluss: In ähnlich uneleganter Manier wie meine vorhergehende Übersetzung daherkommt hat Apple im iTunes Store etwas hingewurstelt, das &#8220;this (album, movie, track, episode)&#8221; entsprechen soll:</p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2009/12/iTMS.png" alt="iTMS.png" border="1" width="614" height="40" /></div>
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		<title>Mit den Händen reden</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2009/07/12/mit-den-handen-reden/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 08:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[gesten]]></category>
		<category><![CDATA[gestikulieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die einen reden mit Menschen, andere mit Pflanzen und alle mit den Händen.
Der gegenwärtige Stand der Forschung scheint zu sein,... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2009/07/12/mit-den-handen-reden/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen reden mit Menschen, andere mit Pflanzen und alle mit den Händen.</p>
<p>Der gegenwärtige Stand der Forschung scheint zu sein, dass es vier Arten von Gesten gibt, um Gegenstände darzustellen (wie es mit abstrakten Ideen aussieht, wird nicht explizit erwähnt):</p>
<ul>
<li>eine dreidimensionale Modellierung
</li>
<li>eine zweidimensionale Luftzeichnung
</li>
<li>Verkörperung
</li>
<li>etwas mit einem Gegenstand machen
</li>
</ul>
<p>Die Wahrnehmung, dass Sprecher aus dem Süden mehr gestikulieren, stimmt laut dem <a href="http://www.sf.tv/sendungen/einstein/sendung.php?docid=20090212">Beitrag von Einstein</a> nicht – wir machen nur im Gegensatz zu ihnen die Gesten normalerweise aus dem Handgelenk, nicht aus dem Ellenbogen oder gar mit dem ganzen Arm, wodurch sie natürlich mehr Raum einnehmen.</p>
<p>Noch ein Gedanke, der mir bei dem oben verlinkten Beitrag kam: Linguistik ist eine dankbare Wissenschaft, weil alles so schön bodenhaftig wirkt, fast trivial, im Gegensatz zum Beispiel zu Neurologie, wo ganz viele Maschinen stehen und crazy stuff abgeht. Stichwort Rocket Science. Aber nur keine falschen Schlüsse, wir können nämlich auch anders.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Verkehrte Welt</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2009/03/02/verkehrte-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 21:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[laute]]></category>
		<category><![CDATA[phonetik]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Phonetiker ist eine Ausprägung des Pünktlischiissers. Er hört anderen beim Sprechen zu und sagt dann: «Das heisst nicht Hip... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2009/03/02/verkehrte-welt/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Phonetiker ist eine Ausprägung des Pünktlischiissers. Er hört anderen beim Sprechen zu und sagt dann: «Das heisst nicht <em>Hip Hop</em>, sondern <em>Hip Hop</em>, dieses <em>i</em> ist nicht gespannt!» oder «nicht <em>Dschurnalist</em>, <em>Journalist</em> mit stimmhaftem <em>sch</em>!» oder «Neeeeeein! Das Plural-s wird im Französischen nicht ausgesprochen!»</p>
<p>Des Phonetikers Bibel ist das IPA, das <a href="http://www.arts.gla.ac.uk/IPA/fullchart.html">International Phonetic Alphabet</a>. Mit dem kann man jeden Laut, der in irgendeiner Sprache der Welt vorkommt, codieren. Jeden Laut! Cool, oder?</p>
<p>Der Phonetiker mag es gar nicht, wenn man damit Unfug treibt. Wie zur Zeit dieses Möbelunternehmen, das neu in der Stadt ist und in den öffentlichen Bussen bekannt macht: «JYSK isch [JÜSK]» (und dann noch einen blöden Spruch hinterherschiebt, der aber so absurd ist, dass er im Kopf kleben bleibt) – da wird Schandluder mit den phonetischen Klammern getrieben, das geht natürlich gar nicht, findet der Phonetiker.</p>
<p>Denn: [y] ist das IPA-Zeichen für das deutsche <em>ü</em> (natürlich nur das gespannte, um korrekt zu bleiben). [jysk] wäre also die phonetisch korrekte Schreibweise, aber um sie uns zu erklären, die wir nicht wie die Dänen <em>y</em>, sondern <em>ü</em> für [y] schreiben, wird die deutsche Schreibung in phonetische Klammern gesetzt. Ein Skandal!</p>
<p>Der Phonetiker kann diese Umdrehung der Realität nicht verstehen. Er greift in die Tasten, um sich seinen Frust von der Seele zu schreiben. Linguisten sind ja schon mehrheitlich unverstanden, aber als Phonetiker hat man es echt nicht leicht. Ja, als Phonetiker muss man leiden.</p>
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		<title>Bairisch</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 20:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Englische Dialekte finde ich persönlich ja interessanter – höchst unwissenschaftliche Aussage, tststs&#8230; – aber wen&#8217;s interessiert: Die Bayerische Landesbibliothek hat... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2008/12/10/bairisch/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jimynu.ch/blog/2008/09/14/englisch-aussprache/">Englische Dialekte</a> finde ich persönlich ja interessanter – höchst unwissenschaftliche Aussage, tststs&#8230; – aber wen&#8217;s interessiert: Die Bayerische Landesbibliothek hat etwas ganz Ähnliches mit abspielbaren Beispielen, sehr übersichtlich und gut vergleichbar, für Bayern: <a href="http://sprachatlas.bayerische-landesbibliothek-online.de/">Sprechender Sprachatlas von Bayern</a></p>
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		<title>Englisch-Aussprache</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 14:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[pronounce]]></category>
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		<description><![CDATA[Englisch ist nicht gleich Englisch. Amerikanisch ist nicht gleich Britisch. Und Britisch ist auch nicht gleich Britisch.
Nur fällt eine solch... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2008/09/14/englisch-aussprache/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Englisch ist nicht gleich Englisch. Amerikanisch ist nicht gleich Britisch. Und Britisch ist auch nicht gleich Britisch.<br />
<br/>Nur fällt eine solch feine Unterscheidung schwer, wenn man als Muttersprache nicht Englisch spricht. Doch hier ist sie, die tolle Seite mit Tonaufnahmen aus allen Regionen Grossbritanniens und begleitenden Texten: <a href="http://www.bl.uk/learning/langlit/sounds/"><em>Sounds Familiar?</em> bei der Britischen Bibliothek</a><br />
<br/>Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mir nochmals den Typen aus Glasgow anhören. Grreet!</p>
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		<title>Les ch&#8217;tis</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Erklärung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern im Kino: Bienvenu chez les Ch&#8217;tis. Der Film, der in Frankreich alle Rekorde bricht, etwa ein Drittel Frankreichs hat ihn... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2008/08/12/les-chtis/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern im Kino: <a href="http://outnow.ch/Movies/2008/BienvenueChezLesChtis/" title="Beschreib und Kritik bei outnow.ch, der Seite mit den tollen Bildlegenden">Bienvenu chez les Ch&#8217;tis</a>. Der Film, der in Frankreich alle Rekorde bricht, etwa ein Drittel Frankreichs hat ihn schon gesehen. Es geht um die <em>Ch&#8217;tis</em>, die das seltsame <em>Ch&#8217;timi</em> oder mit offiziellem Namen <em>Picardische</em> sprechen, und auch sonst vermeintlich ganz seltsam sind, da oben am Nordpol von Frankreich. Mein Urteil: ironisch bis voraussehbarer Witz (aber nicht störend), wer Französisch sehr gut versteht findet&#8217;s sicher noch lustiger, liebenswürdige Charaktere, sehr gut zum Abschalten und trotzdem nicht platt. Sehenswert.</p>
<p>Und plötzlich war ganz Frankreich Fan dieser Region mit der seltsamen Aussprache, die eher nach gebrochenem Kiefer als nach Französisch klingt. <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Picard">Picard</a> scheint die linguistische Sammelbezeichnung für die Dialekte ganz im Norden zu sein (einige bezeichnen es sogar als Sprache), die in Nord-Pas-de-Calais – wie die BewohnerInnen – auch als <em>Ch&#8217;tis</em> oder <em>Ch&#8217;timi</em> bezeichnet werden, was wahrscheinlich von <em>Ch&#8217;est ti &#8211; ch&#8217;est mi</em> (C&#8217;est toi &#8211; c&#8217;est moi) kommt, wonach französische Soldaten im zweiten Weltkrieg die Picards als <em>Ch&#8217;ti(mi)s</em> bezeichneten.</p>
<p>Im Film wird einmal erklärt: Die Chtis sprechen /s/ als /ʃ/ (sch) und /ʃ/ als /k/. <em>Les chiens</em> sind also <em>die seinen</em>, nicht <em>die Hunde</em>&#8230; Eigentlich ist es ja nicht ganz richtig so rum, denn das Französische hat sich von der Vorgängersprache entfernt, nicht das Picard vom Französischen. die /k/s im Picard waren ursprünglich */k/s, die im Französischen palatalisiert, affrikatisiert und später frikativisiert wurden. Zur Verdeutlichung: lat. <em>canis</em> (Hund, ausgesprochen /kanis/) –&gt; altfrz. *<em>tchien</em> (?) –&gt; frz. <em>chien</em>, während im Picard das /k/ ein velarer Plosiv blieb: <em>kien</em>. Analog entspricht <em>gambe</em> frz. <em>jambe</em> (der Plosiv am Anfang ist &#8220;nach vorne gerutscht&#8221; und wurde zu einem Reibelaut, hier einfach stimmhaft). /ʃ/ ist ja nicht so weit weg von /s/ und noch nachvollziehbar. Im Walliserdialekt des Schweizerdeutschen wird /s/ vor /i/ und /e/ zum Beispiel auch als /ʃ/ ausgesprochen: /ʃi/ &#8220;sie&#8221;.</p>
<p>Soviel zur Phonologie (ohne auf die Vokale einzugehen, die sind immer <em>a pain in the ass</em> ;-)). Dann gibt es noch ein etwas anderes Lexikon, wie man das auch von seiner eigenen Mundart kennt, herauszuheben wären <em>mi/ti</em> statt <em>moi/toi</em> und weitere Vereinfachungen bei Personalpronomen und Basisverben wie <em>sein</em> und <em>haben</em>. Und das tolle <em>heeeeiiiin?</em>, gerne übertrieben betont und ans Satzende gestellt.</p>
<p><em>edit:</em> Nun ist der Film auch in Deutschland angekommen und wurde dafür synchronisiert – kein triviales Unterfangen, muss man doch die Sprachspielereien irgendwie wiedergeben, aber wie übersetzt man so etwas? Genau darum dreht sich ein <a href="http://www.welt.de/kultur/article2645685/So-erfindet-man-einen-neuen-deutschen-Dialekt.html">Interview mit der Synchronisations-Regisseurin Beate Klöckner</a> (via <a href="http://textundblog.de/?p=2728"><em>Text &#038; Blog</em></a>). In der Schweiz lief der Film ja mit Untertitel – wohl unser Zugeständnis an die drei, äh, viesprachige Schweiz. Und dabei, könnte ich noch hinzufügen, wurden vielmals schweizerdeutsche Wörter wie <em>Lumpen</em> für <em>Lappen</em> benutzt, um den verqueren Dialekt darzustellen. Fragt sich, wie sinnvoll das ist, denn warum sollten SchweizerInnen darüber lachen, wie komisch (das eine wie das andere <em>komisch</em>) ihre eigenen Wörter sind&#8230;</p>
<p>Mehr zu Sprache, Film und Region:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/932/168446/">Artikel in der SZ über <em>les Ch&#8217;tis</a></em></li>
<li><a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Picard">Picard</a> (französische Wikipedia)</li>
<li><a href="http://www.nordmag.fr/culture/patois/patois.htm">Le Patois du Nord-Pas de Calais</a></li>
</ul>
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		<title>Impotenz</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2008/08/08/impotenz/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 13:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fremdwörter]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[fremdwort]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Sex hält hier Einzug. Ist gut fürs Google Pageranking.
Ähmja. Was ich eigentlich sagen wollte: Fremdwort? (via Max)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Sex hält hier Einzug. Ist gut fürs Google Pageranking.<br />
<br/>Ähmja. Was ich eigentlich sagen wollte: <a href="http://www.spitblog.de/2008/08/07/fremdwort/">Fremdwort?</a> (via <a href="http://twitpic.com/6y63">Max</a>)</p>
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