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	<title>Schadenfriendly – Whatever you say, it's linguistic. &#187; Gelernt</title>
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	<description>Whatever you say, it's linguistic.</description>
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		<title>Ich twitterte</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 21:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[adjektive]]></category>
		<category><![CDATA[deklination]]></category>
		<category><![CDATA[deklinieren]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[flexion]]></category>
		<category><![CDATA[schwach]]></category>
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		<category><![CDATA[stark]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur peripher soll es in diesem Beitrag um Twitter gehen; aber wer kann schon eine Überschrift mit vier ts in... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2009/12/19/ich-twitterte/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur peripher soll es in diesem Beitrag um Twitter gehen; aber wer kann schon eine Überschrift mit vier <em>t</em>s in einem Wort verstossen?</p>
<p>Eigentlich geht es um schwache und starke Adjektivendungen – a.k.a. &#8220;warum man froh sein kann, deutsch als Muttersprache zu haben und nicht mühsamst lernen zu müssen&#8221;.</p>
<p>Ich <a href="http://twitter.com/jimynu/status/6543504531">twitterte</a> also:</p>
<blockquote><p>[Ich habe] Pläne. Keine spektakulären, aber gute.</p></blockquote>
<p>Dann begann es zu rattern. <em>Keine spektakulär<strong>en</strong>, aber gut<strong>e</strong></em>? Müsste es nicht heissen <em>Keine spektakulär<strong>e</strong>, aber gut<strong>e</strong></em>? Aber wenn ich <em>spektakulär</em> alleine nehme, heisst es doch schon <em>keine spektakulär<strong>en</strong></em>, oder?</p>
<p>Ich <a href="http://twitter.com/jimynu/status/6543570115">twitterte</a>:</p>
<blockquote><p>&#8230;heisst es &#8220;keine spektakuläre&#8221; oder &#8220;keine spektakulären&#8221;? Sprachgefühl reicht nicht, da muss eine Grammatik her.</p></blockquote>
<p>Unterdessen habe ich eine deutsche Grammatik zur Hand genommen und meinen Verdacht bestätigt gesehen: im Deutschen gibt es zwei Reihen von Adjektivendungen, schwache und starke. Nach einem &#8220;Begleiter mit Flexionsendungen&#8221; hat das Adjektiv die schwache Endung, sonst die starke (und dann gibt es natürlich noch <a href="http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Adjektiv/Deklinationstyp/Schwankend.html">Ausnahmen</a>). Darum der Unterschied <em>die schön<strong>en</strong> Sachen</em> (schwach) vs. <em>schön<strong>e</strong> Sachen</em> (stark) oder <em>übers (&#8220;über das&#8221;) gefroren<strong>e</strong> Wasser</em> vs. <em>über gefroren<strong>es</strong> Wasser</em></p>
<p>Die folgende Tabelle (<a href="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2009/12/adj-konj-gross.gif" target="_blank">gross</a>, <a href="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2009/12/adj-konj.pdf" target="_blank">PDF</a> zum übers Bett Hängen) gibt einen Überblick über die verschiedenen Flexionen:</p>
<div style="text-align:center;"><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2009/12/adj-konj-klein.gif" alt="adj-konj-klein.gif" border="1" width="623" height="253" /></div>
<p></p>
<p>Die abweichenden Endungen im untersten Kästchen rechts erklären denn auch meine Verunsicherung; es ist in der Tat so, dass nach <em>keine</em> eine andere Form folgt als in &#8220;begleiterlosem Umfeld&#8221;. Das klingt dann irgendwie seltsam, weil man erwarten würde, dass parallele Bildungen die gleichen Endungen haben, aber ganz parallel ist das eben nicht.</p>
<p>Die schwachen und starken Endungen unterscheiden sich nicht in allen Fällen und sie sind auch nicht unbedingt kürzer, wie die Bezeichnung <em>schwach</em> nahelegen könnte. Als <em>schwach</em> betitelt werden sie wohl aufgrunddessen, dass sie weniger Veränderungen aufweisen als die starken Endungen, die mehr, also <em>stärker</em>, gebeugt werden.</p>
<p>Als Faustregel kann man sich merken: Einmal markieren reicht. Redundanz brauchen wir nicht, das ist was für Datenzentren. Natürlich ist es in Wahrheit <a href="http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Adjektiv/Deklinationstyp/index.html?MenuId=Word313">komplizierter</a>.</p>
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		<title>Dialekt vs. Sprache</title>
		<link>http://www.jimynu.ch/blog/2009/09/29/dialekt-vs-sprache/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 21:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Sprache ist ein Dialekt mit einer Armee und einer Marine
So lautet ein bekannter Ausspruch, der ein Student Max Weinreichs... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2009/09/29/dialekt-vs-sprache/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.jimynu.ch/blog/wp-content/uploads/2009/09/sackmesser.jpg" alt="sackmesser.jpg" border="0" width="100%" /></p>
<blockquote><p>Eine Sprache ist ein Dialekt mit einer Armee und einer Marine</p></blockquote>
<p>So lautet ein bekannter Ausspruch, der ein Student <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Weinreich">Max Weinreich</a>s geäussert haben soll.</p>
<p>Zuerst zum Begriff <em>Dialekt</em>: Gerne pejorativ verstanden, ist ein Dialekt, linguistisch gesehen, einfach eine meist regionale Varietät einer Sprache, die nicht so <em>weitab steht</em>, dass sie eine andere Sprache wäre. Und damit sind wir schon mittendrin. Wie weit ist <em>weitab</em>?</p>
<p>Ein nachvollziehbares Kriterium könnte die <strong>Verständlichkeit</strong> sein: Wer sich weitgehend versteht, spricht dieselbe Sprache. Nach dieser <em>synchronen</em> (sich auf die Sprache der Gegenwart stützenden) Definition sprächen Norwegerinnen und Schweden dieselbe Sprache, vielleicht sogar Katalanen und Rätoromaninnnen. Ist das so?</p>
<p>Man könnte auch <em>diachron</em>, mit der Sprachgeschichte, argumentieren. Das Schweizerdeutsche zum Beispiel grenzt sich – grob gesagt – vom Standarddeutschen durch einige nicht durchgeführte (vlg. <em>Buur</em> – <em>Bauer</em>, <em>Wii</em> – <em>Wein</em>) und mindestens einen weiter gezogenen Lautwandel (vgl. <em>Chaschte</em> – <em>Kasten</em>) ab, wie ich schon in meinem <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2009/04/07/dialekt-von-gr-διαλέγομαι-dialegomai-miteinander-reden/">langen, langen Dialekt-Artikel</a> beschrieb. Aber macht das Schweizerdeutsch und Standarddeutsch zu zwei verschiedenen Sprachen? Wie man weiss: nein.</p>
<p>Dann will ich einmal die Katze (jööö, ein Kätzchen!) aus dem Sack lassen. Worauf ich hinaus möchte: Es geht um die <strong>Standardisierung</strong>. Im Sinne des Bonmots, mit dem diese Schulstunde begann: Eine <em>Sprache</em> haben diejenigen, die es sich leisten können, ihre Varietät zu standardisieren. Wie bei Norwegen und Schweden: beide <em>Sprachen</em> haben eine eigene Verschriftlichung inklusive eigener Orthografie und eine <strong>standardisierte</strong> Grammatik. Stichwort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dialekt#Ausbausprache.2C_Abstandsprache">Ausbausprache</a>.</p>
<p>Die Schweiz hat keine Marine. Dafür weltbekannte Armeemesser.</p>
<div class="kleiner">Das <a href="http://www.flickr.com/photos/herzogbr/2274372747/">Sackmesserfoto</a> ist vom Flickr-User <a href="http://www.flickr.com/photos/herzogbr/">Herzogbr</a> und steht unter Creative-Commons-Lizenz.</div>
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		<title>Websites und Webseiten</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 23:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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		<category><![CDATA[english]]></category>
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		<category><![CDATA[website]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Deutsch, auch die Übertragung ins Deutsche ist Glücksache, wie wir einmal mehr lesen durften.
Heute wurde ich darauf aufmerksam... <a href="http://www.jimynu.ch/blog/2008/10/29/websites-und-webseiten/" style="white-space:nowrap;"><em>weiterlesen &#187;</em></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Deutsch, auch die Übertragung ins Deutsche ist Glücksache, <a href="http://www.spreeblick.com/2008/10/26/die-deutsche-holle/">wie wir einmal mehr lesen durften</a>.</p>
<p>Heute wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass <em>website</em> eigentlich <em>Platz im Netz</em> bedeutet. <em>Site</em> (zu deutsch: <em>Stelle, Platz, Ort</em>) ist eben nicht gleich <em>side</em>, und in diesem Fall ist eine Seite sowieso eine <em>page</em>.</p>
<p>Der korrekte Sprachgebrauch wäre also: <em>Website</em> für das ganze Webangebot unter einer Domain, Webseite für eine Seite (engl. <em>web page</em>). Aber weil das eh alles so ähnlich klingt und Differenzierungen doch sowas von mühsam sind, bezeichnet jetzt halt beides beides. Was es natürlich nicht einfacher macht, sich richtig zu verstehen, wenn es einmal darauf ankommt.</p>
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