Massel und Schlamassel

Ich mag mich erinnern, dass meine deutsche Oma einmal das Wort Massel statt Glück verwendete. Und dass mir das irgendwie schräg vorkam, dieses Wort. In der Vorlesung über das Judentum, die ich unter anderem meiner linguistischen Erkenntnisse wegen besuche, erfuhr ich heute die ganze Geschichte: hebräisch masal (tov!) bzw. jiddisch masel (tov!) bedeutet (gut) Glück, sche-lo-masel heisst wörtlich was nicht Glück [ist], darum Schlamassel. Toll, nicht? ;) Ich muss unbedingt mal Hebräisch lernen… Nach Finnisch, Russisch, Isländisch, Altgriechisch, …

Der Beitrag "Massel und Schlamassel" wurde am Mittwoch, den 19. März 2008 um 16:56 Uhr veröffentlicht und unter Gehört und Heute an der Uni und Wörter zum Gernhaben abgelegt. Du kannst kommentieren oder ein Trackback erstellen.

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